Seniorenbetreuung - Realschule Bad Königshofen

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„Mein Herz freut sich, dass du so gern hilfst.“
Ps 13,6
 
Im vergangenen Schuljahr haben wir Schüler und Schülerinnen der achten, neunten und zehnten Jahrgangsstufe versucht, den Alltag der Seniorenheimbewohner des Klostergartens zu verschönern. Nachdem die zehnten Klassen beschlossen haben, dass es Nachwuchs im Projekt Seniorenbetreuung bedarf, da sie auf Grund der Abschlussprüfung nur bis zu den Osterferien die Möglichkeit haben montags in das Wohnheim zu gehen, haben wir uns nach begeisterten Schülern umgesehen. Nach etwas Zögern haben sich letztendlich doch etliche ein Herz gefasst und beschlossen mitzumachen. Nach etwas Eingewöhnungszeit haben wir dieselben begeisternden Augen sehen können, die wir bei unserem ersten Besuch hatten und immer noch haben. Weiter war besonders schön zu sehen, dass durch die Klasse 9a auch einige Jungs mit dabei waren!
 
An schönen Tagen, das heißt, wenn die Sonne schien und es einigermaßen warm war, hat sich jeder von uns einen Bewohner geschnappt und sind nach Ipthausen und zum Ententeich gelaufen, um die Enten zu füttern und die frische Luft zu genießen. (Man konnte uns selbst als eine kleine Entenfamilie sehen, die sich hintereinander laufend auf den Weg machte.) Da viele Senioren im Rollstuhl sitzen, ist es für sie nicht möglich allein in die Natur zu gehen, weshalb sie sehr dankbar für uns waren.
 An etwas kälteren Tagen haben wir dann einen gemütlichen Spielenachmittag im Seniorenheim verbracht. Auch wenn das ein oder andere Spiel verloren wurde, werden wir nie den Spaß an der Sache verlieren, denn es ging eigentlich nur darum die glücklichen und zufriedenen Gesichter der Bewohner zu sehen. Der Renner ist und bleibt natürlich Stadt-Land-Fluß, denn jede Woche gab es bei diesem Spiel neue Kategorien, wie z.B. „Körperteile“, „Zeitschriften/Bücher“, „Geräte“ usw. Da musste man sogar nach der Schule sein Köpfchen anstrengen
Dieses Jahr schafften wir es sogar zwei Wochen vor Weihnachten den Bewohnern die Weihnachtszeit zu versüßen und dachten uns, dass wir mit den Senioren Plätzchen packen könnten. Diese waren voller Tatendrang die Leckereien endlich zu verzieren und konnten es kaum erwarten bis die Plätzchen aus dem Ofen kamen und etwas abgekühlt waren um sie zu probieren. (Natürlich wollten wir sie auch probieren!)
Auch an den Weihnachtsfeiern nahmen wir teil. Damit wir nicht mit leeren Händen auftauchten bastelten wir in einer regelrechten Akkordarbeit individuelle Tannenbäume für jeden Bewohner. Doch das war nicht alles!! Frau Bauer spielte Blockflöte während der Mädchentrupp mit Engelsstimmen Weihnachtslieder sang und das ohne Probe J
Auch Gedichte bzw. kleine Sketche gaben wir zum Besten.
Wir gingen an Weihnachten auch nicht leer aus, denn neben den strahlenden Gesichtern und freundlichen Worten, bekam jeder von uns selbstgemachte Stulpen und Schokolade. Da waren selbst wir Zehntklässler wieder wie kleine Kinder!!

Nachtrag
(siehe Zeitungsbericht):
Bei den Projekttagen 2013 schlossen sich Schüler verschiedener Jahrgangsstufen zusammen um Spiele und Bilder für das Wohnheim am Klostergarten zu gestalten. Jede Woche, wenn wir die Bewohner besuchen, können wir die Bilder sehen, da sie im Haus verstreut aufgehängt wurden – kleine Lebensweisheiten, die dich auf dem Weg begleiten sollen. Weiter war es auch toll zu sehen, dass Schüler der 6.Klasse keine Hemmungen haben, mit fremden Senioren zur reden, zu spielen und einfach Zeit zu verbringen. Man konnte erkennen, wie wichtig es ist, dass Jung und Alt sich austauschen und ein Miteinander haben, denn hiervon können beide Generationen lernen.
Ich persönlich werde sehr viel von dem Projekt „Seniorenbetreuung“ mitnehmen und hoffe, dass es unseren „Nachfolgern“ so viel Spaß und Freude bereitet, wie sie es uns getan hat.
An dieser Stelle möchte ich mich auch recht herzlich bei Frau Bauer bedanken. Ich denke, ich spreche für alle Schüler/innen die in diesem Projekt teilnehmen durften und auch weiter dürfen, denn ohne ihre Telefonate und Absprachen mit Frau Bindirm, der Heimleiterin, und ihrer wöchentlichen Teilnahme, wäre das ganze Projekt letztendlich nicht so geworden wie es war. Danke
Anne Kilian (10c)


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